In der Brunftzeit produzieren die Hengste ein schwarzes, stark riechendes Sekret aus einem Paar Hautdrüsen am Hinterkopf. Diese Flüssigkeit streifen sie immer wieder an ihrem Höcker ab, so dass dieser schließlich ganz damit bedeckt ist. Ihr Verhalten ist in dieser Zeit unberechenbar. Sie treiben die Fohlen von ihren Müttern weg und treiben die Kameldamen zu Haremgruppen zusammen. Gegen konkurrierende Männchen reagieren sie aggressiv und können diese mit ihren spitzen Eckzähnen stark verletzen.
Am Ende der Brunftzeit haben sie manchmal bis zu zwanzig fortpflanzungsfähige Weibchen gedeckt. Ist ihnen das jedoch nicht gelungen, nähern sie sich nicht selten menschlichen Siedlungen, verletzen die dort lebenden Hengste und rauben die Stuten.
Die werdenden Kamelmütter der Altweltkamele tragen ihren Nachwuchs 13 Monate lang mit sich. Dann gebären sie ein, selten zwei Kameljunge.
Schon nach zwei bis drei Stunden kann dieses stehen. Innerhalb von zehn Tagen hat es eine Schulterhöhe von einem Meter erreicht.
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Wasserspeicher
Nahrung und Energiespeicher
Körpertemperatur und Wasserhaushalt
Das Leben in der Wüste